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Damit sich der HD-Fernseher auch lohnt

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Es ist paradox: Viele Deutsche kaufen sich einen riesigen LCD-Fernseher, dessen Bildschirmdiagonale den Begriff „Heimkino“ eigentlich erst wirklich rechtfertigt und dann werden darauf DVDs und das reguläre DV-Pal-Programm geschaut. Das ist natürlich die totale Verschwendung und ehrlich gesagt sind die alten Röhrenfernseher für diese Anforderungen viel besser geeignet. Kauft man sich einen großen Fernseher, um den Film- und Fernsehgenuss tatsächlich zu verbessern, sollte man auch darauf achten, dass man die kostspielige Anschaffung auch mit hochauflösenden Inhalten rechtfertigt.


HD-Fernseher
©Fuse/Thinkstock

Nieder mit dem Soap-Opera-Effekt

Schaut man mit einem großen Flachbildschirm das normale TV-Programm mit einer Auflösung von 720 x 576 Bildpunkten, kann es gleich zu mehreren negativen Darstellungsmängeln kommen. Zum einen wird das Bild natürlich unnatürlich aufgeblasen und wirkt manchmal einfach ein wenig verschwommen beziehungsweise verpixelt. Bei den neuen TV-Geräten kommt es zudem oft zum sogenannten Soap- oder Soap-Opera-Effekt. Dieser entsteht durch die Zwischenbildberechnung bei der Filmwiedergabe und hat meist zur Folge, dass sich bewegende Schauspieler und Gegenstände sehr deutlich vom Hintergrund absetzen. Die höhere Bildrate macht zwar Bewegungen flüssiger, doch gerade Cineasten sind mit dem Bild oft unzufrieden, weil die Darsteller oft wie aufgeklebt erscheinen und die Kanten mitunter arg verschliffen sind. Das Bild wirkt dann nicht mehr wie im Kino, sondern eher sehr unnatürlich und qualitativ minderwertig. Es gibt zwar auch Menschen, die der Meinung sind, das Bild gefiele ihnen mit diesem übertriebenen Schärfekontrast besser, doch spätestens, wenn der Lieblingsfilm plötzlich irgendwie seltsam erscheint, hört der Spaß auf. Viele Fernseher haben in ihrem Menü eine Korrektur-Funktion, mit der man diesen Effekt ausschalten kann. Die hochauflösenden Programme der in Deutschland angebotenen HD-Sender hinterlassen auf den Riesen-Bildschirmen einen ganz anderen Eindruck. Im Format 1080p (1920 x 1080) erscheint das Bild auch auf einem sehr großen Fernseher gestochen scharf und detailreich. Für das HD-TV-Programm kann man mit etwas Glück hin und wieder auch mal einen Gutschein auf http://www.gutscheine-von-a-z.de/ ergattern. Ein HD-Receiver ist natürlich ein guter Anfang, doch es empfiehlt sich auch die Anschaffung eines 3D-Blu-ray-Players.

Klassiker auf Blu-ray

Die meisten Filmklassiker wurden auf 35- und manchmal sogar auf 70-Millimeter-Film gedreht und übersteigen damit prinzipiell die Formatgröße des sogenannten Full-HD-Formates. Deshalb sehen auch die Blu-ray-Releases älterer Filme oft sehr scharf und satt aus. Es hängt aber auch davon ab, ob und wie das Bild im Nachhinein überarbeitet wurde und wie die Qualität der verwendeten Basiskopien ist. Somit kann die spätere Bildqualität zum Beispiel auch maßgeblich von der Lagerung der Filme abhängen. Übrigens können auch neuere Filme an einer schlechten Blu-ray-Umsetzung kranken.

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1 Comment

  1. 17. February 2012 at 2:30 14

    Kann diesem Beitrag nur zustimmen. Habe zwar selbst einen relativ kleinen 4:3 Fernseher, aber habe bei meiner Schwester bereits gesehen, wie matschig die normalen Sender auf einem großen Fernseher aussehen. Ich frage mich, wie lange es dauern wird, bis Blu-Ray Qualität im normalen Fernsehen standard wird..

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