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Die besten Pokerfilme aller Zeiten

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Pokerfilme gibt es zwar schon lange, aber einen Aufschwung in der Beliebtheit erlebte das Pokerspiel bei Beginn der World Series of Poker Anfang der 1970er Jahre. Davor galt es als reines Glücksspiel, ohne strategische Elemente. Der richtige Pokerboom begann jedoch erst mit dem Gewinn des Amateurspielers Chris Moneymaker bei der WSOP 2003 und wurde in seinem Ausmaß erst durch die Entwicklung des Onlinepoker möglich. Die Teilnehmerzahl bei großen Turnieren hat sich seit dem verzehnfacht. Viele Menschen spielen mittlerweile nur zum Zeitvertreib online Poker mit Spielgeld. Doch Pokern um Echtgeld wird auch immer beliebter. Im Internet gibt jede Menge Pokerseiten, auf denen das Pokerspielen um Realmoney möglich ist.

In vielen Spielfilmen ist das Pokerspiel ein zentrales Element des Handlungsstrangs. Beispiele hierfür wären Filme wie “Rounders”, “Cincinnati Kid”, “Bube, Dame, König, grAs”, “Casino Royale” oder “Glück im Spiel”. Aber auch in Fernsehserien wird häufig Poker gespielt. Beispiele hiefür sind die Sitcoms “King of Queens” und “Malcolm mittendrin”, sowie die Fernsehserien “Desperate Housewives” und “Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert”.

Die meisten dieser Poker– und Glücksspielfilme sind auch DVD und Blu-ray erhältlich. Ob sich diese Filme dazu eignen sein eigenes Pokerspiel zu verbessern ist fraglich, aber gute Unterhaltung bieten sie allemal. Nachfolgend findet ihr eine Liste sehenswerter Pokerfilme, oder Spielfilme in denen Poker eine Thema ist.

Pokerfilme

Cincinnati Kid (1965)

(OT: The Cincinnati Kid) – New Orleans 1936: Der junge Pokerspieler Eric, genannt “Cincinnati Kid”, gilt bereits als der beste der Stadt – doch er will unbedingt ganz nach oben. Der Weg dorthin führt ihn zu einem schicksalhaften Duell mit Lancy Howard, dem ungekrönten König der Karten.

“Cincinnati Kid” ist der Spielerfilm par Excellence, mit allen Zutaten des ganz großen Kult-Kinos. Bis heute begeistern seine Perfektion im Detail, seine unvergleichliche Atmosphäre und vor allem seine brillante Hauptdarsteller. Das Zusammentreffen von Steve McQueen, damals gefeierter Shooting-Star einer neuen Schauspielergeneration, mit der lebenden Legende Edward G. Robinson zählt zu den unvergeßlichen Sternstunden der Filmgeschichte. Einer der besten Pokerfilme überhaupt.


Rounders (1998)

(OT: Rounders) – Jurastudent Mike McDermott ist ein begnadeter Poker-Spieler – in der Mimik der Mitspieler liest er wie in einem offenen Buch und schlägt selbst die erfahrensten Player. Seiner Freundin Jo zuliebe hat er das Pokern an den Nagel gehängt. Doch als sein Freund Worm aus dem Gefängnis kommt, zieht der ihn wieder in den Sog des Spiels hinein. Und nicht nur das: Damit Worm seine Schulden loswerden kann, verspricht Mike dem russischen Paten Teddy KGB, das Geld zu besorgen.

Das Duo zieht los und alles scheint sich zum Guten zu wenden. Aber Worm spielt falsch und wird erwischt, das gewonnene Geld ist dahin und die Unglücksraben finden sich fast zu Tode geprügelt auf der Straße wieder. In letzter Sekunde kann Mike einen Teil des Geldes besorgen, den Rest muss er bei einer ultimativen Poker-Runde dem brutalen Mafioso abgewinnen. Es geht um alles oder nichts…


Shade (2003)

(OT: Shade) – Vernon Stuart Townsend ist ein Magier mit den Karten, Tiffany Thandie Newton das Kaltblütigste und Gefährlichste, was einem Mann passieren kann und Miller Gabriel Byrne würde für einen guten Preis seine Mutter erschießen. Das eiskalte Gangster-Trio macht sich auf, die Pokerlegende “THE DEAN” Silvester Stallone am Kartentisch herauszufordern. Doch ihr Weg in die Stadt der Engel kreuzt den von Mafia-Boss Malini, der offene Rechnungen üblicherweise mit einem Kopfschuss begleicht. Spannungsgeladener und wendungsreicher Unterwelt-Thriller, bei dem man bis zum Ende nicht weiß, wer wen betrügt. “Cypress Hill” Frontmann B-Real glänzt als Mafiakiller.


All In – Alles oder nichts (2008)

(OT: Deal) – Aus Liebe zu seiner Frau hat Profi-Spieler Tommy Vinson dem Pokern schon lange abgeschworen und sich mit seinem neuen, bürgerlichen Leben mehr oder weniger arrangiert. Dieses ruhige Leben nimmt eine Wendung, als er das aufstrebende Poker-Talent Alex Stillman in einem TV-Pokerturnier entdeckt. Tommy erkennt schnell das Potential des spielbegeisterten Studenten und überredet ihn zu einem für beide folgenschweren Deal: er übernimmt die Startgebühren für die hochdotierten Turniere, wenn Alex sich bereit erklärt, nach Tommys Anweisungen zu spielen… Einer der etwas neuern Pokerfilme.


Glück im Spiel (2007)

(OT: Lucky You) – Huck ist begeisterter Pokerspieler und möchte bei einem großen Tunier in Las Vegas teilnehmen. Er weiß jedoch nicht wie er genug Geld für die Startgebühr zusammen bekommen soll. Außerdem muss er sich noch um seine angeschlagene Beziehung kümmern. Und dann ist da noch einer der Besten Pokerspieler, den es gilt zu besiegen: sein Vater.


Maverick – Den Colt am Gürtel, ein As im Ärmel (1994)

(OT: Maverick)

California Split (1974)

(OT: California Split) – Der Film California Split ist einer der unbekannten Klassiker der Kategorie Pokerfilme von Robert Altman. Die beiden Freunde und Spieler Bill (George Segal) und Charlie (Elliott Gould) schlittern im laufe des Films immer weiter in die Poker- und Casinoszene hinein, wo sie mitunter auf die Pokerlegende Thomas Austin “Amarillo Slim” Preston, Jr. treffen…

Der Croupier – Das tödliche Spiel mit dem Glück (2005)

(OT: Croupier) – Widerwillig nimmt der erfolglose Schriftsteller Jack Clive Owen den Job als Croupier in einem Casino an. Die Arbeit fasziniert ihn, und er gerät immer tiefer in die Scheinwelt des Glücksspiels, wo er die Kontrolle über Gewinn und Verlust zu haben glaubt. Während er sich zu einem Roman über einen Croupier inspiriert fühlt, droht die Beziehung zu seiner Freundin Gina McKee zu zerbrechen. Die Situation gerät vollends außer Kontrolle, als Jack einwilligt, der Spielerin Jani Alex Kingston bei einem Raubüberfall auf das Casino zu helfen…


Todfeinde (1968)

(OT: Five Card Stud) – 1880, ein Spielsalon in Rincon, Colorado: Ein Fremder wird dabei ertappt, wie er beim Pokern betrügt. Erfolglos versucht Van Morgan das Leben des Falschspielers zu retten, der von den anderen fünf Spielern brutal gelyncht wird. Zur gleichen Zeit zieht der Goldrausch viele Fremde nach Rincon. So auch den schießwütigen Prediger Jonathan Rudd und Lily Langford mit ihrem Team von gutaussehenden Friseusen.

Als zwei Einheimische ermordet werden, erinnert sich Van, dass beide bei dem tödlichen Kartenspiel mit von der Partie waren. Die Spannung steigt, als der Killer auch die anderen Mitspieler aufs Korn nimmt – bis sich am Ende die beiden Drahtzieher Auge in Auge gegenüber stehen…


High Roller – Die Stu Ungar Story (2003)

(OT: Stuey) – Der Film ist eine Biographie des legendären Poker- und Gin Rummy-Spielers Stuart (Stu) „Stuey“ Errol „The Kid“ Ungar, einer der schillerndsten und tragischsten Persönlichkeiten der Pokergeschichte. Stu Ungars Spitzname war The Kid, weil er bereits in jungem Alter sehr erfolgreich war. Auch sah er aufgrund seiner kleinen und schmächtigen Statur immer jünger aus als er war.

Das größte Pokerturnier der Welt – die World Series of Poker – gewann er dreimal: 1980, 1981 und 1997, damit war er neben Johnny Moss, Doyle Brunson und Johnny Chan einer der vier, die es zweimal in Folge geschafft haben, diesen Wettbewerb zu gewinnen. Bis heute ist Stu Ungar neben Johnny Moss der einzige, der den Hauptwettbewerb der World Series of Poker dreimal gewinnen konnte.


Casino (1995)

(OT: Casino) – “Las Vegas 1973: Stadt des Glitters und der Träume. Bühne für Millionäre, Politiker und glamouröse Showgirls. Die Heimat für Scharlatane, Spieler und Dealer. In der glanzvollsten Ära von Las Vegas steigt Sam “Ace” Rothstein an die Spitze des Milliarden-Dollar Imperiums auf. Um ihr Investment weiter auszubauen, stellen die Drahtzieher Ace seinen besten Freund aus alten Zeiten, den hitzigen Vollstrecker Nicky Santoro, an die Seite. Jetzt dominieren sie gemeinsam Vegas: Ace als eleganter Lenker, Nicky als Mann fürs Grobe – bis die atemberaubende Ginger McKenna, verführerischer Spielteufel und Vamp, auftaucht.”


The Cooler – Alles auf Liebe (2003)

(OT: The Cooler) – Bernie Lootz (William H. Macy) ist ein echter Pechvogel. Alles was er anrührt, scheint unausweichlich schief zu gehen. Da seine Anwesenheit aber auch den Menschen in seiner Umgebung Pech bringt, wurde er von Shelly Kaplow (Alec Baldwin), einem alten Freund, bei einem von der Mafia kontrollierten Spielcasino – dem Shangri La – eingestellt, um seine hohen Spielschulden abzuzahlen. Als “Cooler” muss sich nur einem Gewinner nähern und schon endet dessen Glückssträhne. Es bleiben nur noch wenige Tage bis er mit Shelly quitt ist und endlich gehen kann.

Jerry freut sich auf einen Neuanfang und will Las Vegas verlassen. Doch als er sich in die Serviererin Natalie (Maria Bello) verliebt, ändert sich sein Leben schlagartig. Denn durch sein Liebesglück scheint er sein Pech verloren zu haben. Plötzlich gewinnen die Casinogäste, sobald Bernie in ihrer Nähe ist. Dies gefällt Shelly Kaplow überhaupt nicht und er versucht, die beiden zu trennen. Dann taucht auch noch Bernies Sohn Mikey (Shawn Hatosy) mit seiner hochschwangeren Freundin auf..


Kennt ihr noch weitere Pokerfilme die in dieser Liste nicht fehlen sollten? Hinterlasst einfach einen Kommentar.

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