Home»Dokumentation»I Shot My Love

I Shot My Love

0
Shares
Pinterest Google+

I Shot My Love ISR/D 2009 – 70 Jahre nachdem sein Großvater aus Nazi-Deutschland floh, dokumentiert Tomer Heymann seinen Berlinale-Besuch, bei dem er seinen neuen Film “Paper Dolls” vorstellt. Als er nachts in die Panorama Bar des berüchtigten Berghains geht, lernt Tomer den deutschen Tänzer Andreas Merk kennen. Von Anfang an knistert es und es sieht es so aus, als könnte es etwas Ernsteres zwischen den beiden werden. Allerdings lebt Tomer in Tel Aviv – als einziger Sohn noch in der Nähe seiner geschiedenen Mutter Noa. Während Noa sich verschiedenen OPs unterziehen muss, reist Andreas nach Tel Aviv, um mit Tomer zusammen zu sein. Doch für Tomer ist diese Beziehung etwas Ungewohntes, auf das er sich nur langsam einstellen kann. Kann ihre Liebe bei dieser Vorgeschichte und der ständig
anwesenden Kamera gut gehen?

Sowohl Tomer Heymann als auch sein Partner Andreas Merk mussten sich im Prozess der Dokumentation der kulturellen Unterschiede wie auch der komplexen, emotional aufgeladenen Vorgeschichte stellen. Dabei konzentriert sich Tomers intime Kameraarbeit hauptsächlich auf Andreas und seine Mutter Noa, während er selbst im geschützten Raum hinter der Kamera steht – ein Ungleichgewicht, welches ebenfalls thematisiert wird. Gleichzeitig ist “I Shot My Love” geprägt von Tomers verliebten Blick auf den gut aussehenden Andreas.

Die monatliche Filmreihe homochrom zeigt die Dokumentation am Di den 22.03.2011 um 21:00 in der Filmpalette Köln in einer Sondervorstellung.

Trailer zum Film

Previous post

Serengeti

Next post

Diane Kruger – eine Deutsche erobert Hollywood

No Comment

Leave a reply

Your email address will not be published.

6 + 1 =