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Jud Süss – Film ohne Gewissen

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Jud Süss – Film ohne Gewissen D/Ö 2010 – Im Jahr 1939 bekommt der aus Österreich stammende, nicht sehr erfolgreiche Schauspieler Ferdinand Marian (Tobias Moretti, 1 1/2 Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde) ein neues Rollenangebot. Joseph Goebbels (Moritz Bleibtreu, Goethe!), der NS-Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda bietet ihm die Rolle des “Jud Süß” im gleichnamigen Propagandafilm an. Die Regie soll Veit Harlan (Justus von Dohnányi, Napola – Elite für den Führer) übernehmen. Dies ist eine einmalige Karrierechance für den Schauspieöer, doch er ist hin- und hergerissen und weigert sich zunächst. Nicht nur wegen der Einwände seiner Frau Anna (Martina Gedeck, Das Leben der Anderen) sondern auch wegen seiner Befürchtung, danach auf jüdische Rollen festgelegt zu werden.

Doch Minister Goebbels lässt nicht locker und als der Druck immer stärker wird, willigt Marian ein. Er versucht, sich und seiner Frau einzureden, er könne die Rolle so spielen, dass der Titel-Bösewicht zum Sympathieträger würde. Doch auch diese Absicht macht sich der Film zunutze und steigert am Ende sogar noch dessen Wirkung auf die Zuschauer. Marians Verstrickung in die Folgen dieser filmischen Propagandawaffe ist nicht mehr zu stoppen…

Genre: Drama/Biografie
Dauer: 120 Minuten
FSK: Ab 12
Kinostart: 23.09.2010

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