Kino


Das Kino, auch Lichtspieltheater, Lichtspielhaus oder Filmtheater, ist ein Aufführungsbetrieb für alle Arten von Filmen. Manchmal steht der Begriff auch für die Filmkunst an sich oder für das Erlebnis des Ins-Kino-Gehens.

Der Begriff Kino ist eine Kurzform der ins Deutsche übersetzten Bezeichnung für die Erfindung der Gebrüder Lumière, dem Cinématographe – zu deutsch Kinematograph. Beide sind aus griechischen Wurzeln (kinēma κίνημα ‚Bewegung‘ und graphō γράφω ‚zeichnen‘) gebildete Kunstwörter und bedeuten ‚Bewegungsaufzeichnung‘.

Literatur

  • Rowghani, Ramin (2002): Berlin – der Ursprungsort des Films und die Stadt der Kinos. Von einer originären Stätte zum großen Kinosterben – Ein Berliner Spaziergang ganz anderer Art. In: Menschen und Medien – Zeitschrift für Kultur – und Kommunikationspsychologie.
  • Ipse und Michael Sennhauser: Wer hat angefangen mit dem Kino? Anmerkungen zur neuen Frühgeschichte des Kinos in Basel. In: Basellandschaftliche Zeitung. Liestal, 15. Januar 1993, S. 25
  • Emilie Kiep-Altenloh (1913): Zur Soziologie des Kino. Die Kino-Unternehmung und die sozialen Schichten ihrer Besucher. – Erste wissenschaftliche Arbeit über das Kino überhaupt.
  • Hans-Jürgen Tast Kinos in den 1980ern. Beispiel: Berlin/West (Schellerten 2008) ISBN 978-3-88842-035-1.
  • Vincent Pinel: Lumière, pionnier du cinéma.
  • Morin, Edgar: Der Mensch und das Kino. Eine anthropologische Untersuchung. Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1958. Sozialpsychologische Essays über Film- und Kinokultur. Orig.: Le cinema ou l`homme imaginaire.

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