Oscarverleihung 2008
Die Oscarverleihung 2008 findet am 24. Februar 2008 im Kodak Theatre in Los Angeles statt.Ein Filmereignis des Jahres wirft seine Schatten vorraus. Als 80th Annual Academy Awards ist es eine Jubiläumsveranstaltung seit der ersten Verleihung 1929. Im Jahr der Oscarverleihung werden immer Filme des Vorjahres ausgezeichnet.
Jon Stewart wird als Moderator durch den Abend der Verleihung führen. Vor Ellen DeGeneres’ Moderation im Jahr 2007 hatte Stewart bereits 2006 moderiert. Außerdem war er Gastgeber der Grammy-Verleihungen 2001 und 2002.
Im Rahmen der Verleihung sind die Live-Aufführungen aller fünf nominierten Filmsongs geplant. Weiterhin wurden die ersten Präsentatoren benannt, darunter die vier Oscargewinner 2007 in den Darstellerkategorien. Diese präsentieren traditionell den jeweils andersgeschlechtlichen Preis in der Kategorie, in der sie selber einen Oscar erhalten haben. So kann man davon ausgehen, dass beispielsweise Helen Mirren, welche im letzten Jahr den Oscar als Beste Hauptdarstellerin für Die Queen erhielt, diesmal den Oscar für den Besten Hauptdarsteller präsentieren wird.
In Deutschland wird die Preisverleihung vom Münchner Fernsehsender ProSieben live übertragen. In den Vereinigten Staaten zeigt ABC das Ereignis zum 33. Mal. Dem Sender sind bis 2014 die US-amerikanischen Übertragungsrechte vertraglich zugesichert. Aus Anlaß der ersten österreichischen Nominierung für den Auslands-Oscar seit 1987 überträgt auch der ORF die Oscarverleihung erstmals live.
Alle Oscar Nominierungen
Bester Film
- Abbitte – Tim Bevan, Eric Fellner und Paul Webster
- Juno – Lianne Halfon, Mason Novick und Russell Smith
- Michael Clayton – Sydney Pollack, Jennifer Fox und Kerry Orent
- No Country for Old Men – Scott Rudin, Ethan und Joel Coen
- There Will Be Blood – JoAnne Sellar, Paul Thomas Anderson und Daniel Lupi
Beste Regie
- Paul Thomas Anderson – There Will Be Blood
- Ethan und Joel Coen – No Country for Old Men
- Tony Gilroy – Michael Clayton
- Jason Reitman – Juno
- Julian Schnabel – Schmetterling und Taucherglocke
Bester Hauptdarsteller
- George Clooney – Michael Clayton
- Daniel Day-Lewis – There Will Be Blood
- Johnny Depp – Sweeney Todd – Der Teuflische Barbier aus der Fleet Street
- Tommy Lee Jones – Im Tal von Elah
- Viggo Mortensen – Tödliche Versprechen – Eastern Promises
Beste Hauptdarstellerin
- Cate Blanchett – Elizabeth – Das goldene Königreich
- Julie Christie – An ihrer Seite
- Marion Cotillard – La vie en rose
- Laura Linney – Die Geschwister Savage
- Ellen Page – Juno
Bester Nebendarsteller
- Casey Affleck – Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford
- Javier Bardem – No Country for Old Men
- Philip Seymour Hoffman – Der Krieg des Charlie Wilson
- Hal Holbrook – Into the Wild
- Tom Wilkinson – Michael Clayton
Beste Nebendarstellerin
- Cate Blanchett – I’m Not There
- Ruby Dee – American Gangster
- Saoirse Ronan – Abbitte
- Amy Ryan – Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel
- Tilda Swinton – Michael Clayton
Bestes Originaldrehbuch
- Diablo Cody – Juno
- Nancy Oliver – Lars and the Real Girl
- Tony Gilroy – Michael Clayton
- Brad Bird, Jan Pinkava und Jim Capobianco – Ratatouille
- Tamara Jenkins – Die Geschwister Savage
Bestes adaptiertes Drehbuch
- Christopher Hampton – Abbitte
- Sarah Polley – An ihrer Seite
- Ronald Harwood – Schmetterling und Taucherglocke
- Ethan und Joel Coen – No Country for Old Men
- Paul Thomas Anderson – There Will Be Blood
Beste Kamera
- Seamus McGarvey – Abbitte
- Roger Deakins – Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford
- Roger Deakins – No Country for Old Men
- Janusz Kamiński – Schmetterling und Taucherglocke
- Robert Elswit – There Will Be Blood
Bestes Szenenbild
- Sarah Greenwood und Katie Spencer – Abbitte
- Arthur Max und Beth A. Rubino – American Gangster
- Dennis Gassner und Anna Pinnock – Der Goldene Kompass
- Dante Ferretti und Francesca Lo Schiavo – Sweeney Todd – Der Teuflische Barbier aus der Fleet Street
- Jack Fisk und Jim Erickson – There Will Be Blood
Bestes Kostümdesign
- Jacqueline Durran – Abbitte
- Albert Wolsky – Across the Universe
- Alexandra Byrne – Elizabeth – Das goldene Königreich
- Marit Allen – La vie en rose
- Colleen Atwood – Sweeney Todd – Der Teuflische Barbier aus der Fleet Street
Bester Ton
- Scott Millan, David Parker und Kirk Francis – Das Bourne Ultimatum
- Skip Lievsay, Craig Berkey, Greg Orloff und Peter Kurland – No Country for Old Men
- Randy Thom, Michael Semanick und Doc Kane – Ratatouille
- Paul Massey, David Giammarco und Jim Stuebe – Todeszug nach Yuma
- Kevin O’Connell, Greg P. Russell und Peter J. Devlin – Transformers
Bester Tonschnitt
- Karen Baker Landers und Per Hallberg – Das Bourne Ultimatum
- Skip Lievsay – No Country for Old Men
- Randy Thom und Michael Silvers – Ratatouille
- Matthew Wood – There Will Be Blood
- Ethan Van der Ryn und Mike Hopkins – Transformers
Bester Schnitt
- Christopher Rouse – Das Bourne Ultimatum
- Juliette Welfling – Schmetterling und Taucherglocke
- Jay Cassidy – Into the Wild
- Roderick Jaynes – No Country for Old Men
- Dylan Tichenor- There Will Be Blood
Bestes Make-up
- Didier Lavergne und Jan Archibald – La vie en rose
- Rick Baker und Kazuhiro Tsuji – Norbit
- Ve Neill und Martin Samuel – Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
Beste visuelle Effekte
- Michael Fink, Bill Westenhofer, Ben Morris und Trevor Wood – Der Goldene Kompass
- John Knoll, Hal Hickel, Charles Gibson und John Frazier – Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
- Scott Farrar, Scott Benza, Russell Earl und John Frazier – Transformers
Bester Song
- „Falling Slowly” – Once
- „Happy Working Song” – Verwünscht
- „Raise It Up” – Der Klang des Herzens
- „So Close” – Verwünscht
- „That’s How You Know” – Verwünscht
Beste Filmmusik
- Dario Marianelli – Abbitte
- Alberto Iglesias – Drachenläufer
- James Newton Howard – Michael Clayton
- Michael Giacchino – Ratatouille
- Marco Beltrami – Todeszug nach Yuma
Bester Animationsfilm
- Könige der Wellen
- Ratatouille
- Persepolis
Bester animierter Kurzfilm
- I Met The Walrus – Regie: Josh Raskin
- Madame Tutli-Putli – Regie: Chris Lavis und Maciek Szczerbowski
- Même les Pigeons vont au Paradis – Regie: Samuel Tourneux
- Moja ljubow – Regie: Alexander Petrow
- Peter & the Wolf – Regie: Suzie Templeton
Bester Kurzfilm
- At Night – Regie: Christian E. Christiansen und Louise Vesth
- Il Supplente – Regie: Andrea Jublin
- Le Mozart des Pickpockets – Regie: Philippe Pollet-Villard
- Tanghi Argentini – Regie: Guido Thys und Anja Daelemans
- The Tonto Woman – Regie: Daniel Barber und Matthew Brown
Bester Dokumentarfilm
- No End In Sight – Regie: Charles Ferguson und Audrey Marrs
- Operation Homecoming: Writing the Wartime Experience – Regie: Richard E. Robbins
- Sicko – Regie: Michael Moore
- Taxi to the Dark Side – Regie: Alex Gibney und Eva Orner
- War/Dance – Regie: Andrea Nix Fine und Sean Fine
Bester Dokumentar-Kurzfilm
- Freeheld – Regie: Cynthia Wade und Vanessa Roth
- La Corona – Regie: Amanda Micheli und Isabel Vega
- Salim Baba – Regie: Tim Sternberg und Fransico Bello
- Sari’s Mother – Regie: James Longley
Bester fremdsprachiger Film
- Beaufort – Israel – Regie: Joseph Cedar
- Die Fälscher – Österreich – Regie: Stefan Ruzowitzky
- Katyń – Polen – Regie: Andrzej Wajda
- Mongol – Kasachstan – Regie: Sergei Wladimirowitsch Bodrow
- 12 – Russland – Regie: Nikita Michalkow
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