Starportrait: Emily Mortimer
Die Britin Emily Mortimer hat sich mit beständigen Leistungen in unterschiedlichsten Rollen an die Spitze der Schauspielgarde in Hollywood gespielt. Unlängst überzeugte sie an der Seite von Ryan Gosling und Patricia Clarkson in der unkonventionellen Komödie LARS AND THE REAL GIRL (“Lars und die Frauen”, 2007) und spielte in dem von David Mamet geschriebenen und inszenierten Drama REDBELT (2008). Davor hatte sie die Lacher in dem erfolgreichen Remake von THE PINK PANTHER (“Der rosarote Panther”, 2006) mit Steve Martin auf ihrer Seite und begeisterte neben Jonathan Rhys Meyers und Scarlett Johansson in Woody Allens Kritiker- und Publikumserfolg MATCH POINT (“Match Point“, 2005), der zu den Höhepunkten des Festival de Cannes 2005 gehört hatte.
Emily Mortimer spielte neben Ewan McGregor in dem hochgelobten Drama YOUNG ADAM (“Young Adam”, 2003) und glänzte im Ensemble von Stephen Frys BRIGHT YOUNG THINGS (2003). Zuvor hatte sie die Rolle der Killerin Dakota in Ronny Yus THE 51ST STATE (“The 51ST State”, 2001) mit Samuel L. Jackson und Robert Carlyle. Ihre Performance in dem Familiendrama LOVELY & AMAZING (2001) brachte ihr 2003 einen Independent Spirit Award ein. Als nächstes wird Emily Mortimer unter anderem in der für 2009 angekündigten Fortsetzung von THE PINK PANTHER zu sehen sein.
Zu Emily Mortimers weiteren Spielfilmarbeiten gehören THE KID (“The Kid – Image ist alles”, 2000) an der Seite von Bruce Willis, NOTTING HILL (“Notting Hill“, 1999), Wes Cravens SCREAM 3 (“Scream 3″, 2000), Kenneth Branaghs LOVE´S LABOUR´S LOST (“Verlorene Liebesmüh´”, 2000), David Keatings THE LAST OF THE HIGH KINGS (1996), Shekhar Kapurs ausgezeichneter ELIZABETH (“Elizabeth”, 1998), Phillip Noyces THE SAINT (“Der Mann ohne Namen”, 1997), Stephen Hopkins’ THE GHOST AND THE DARKNESS (“Der Geist und die Dunkelheit“, 1996), Guy Jenkins’ THE SLEEPING DICTIONARY (“Selima und John”, 2003) und Helmut Schleppis Independentfilm A FOREIGN AFFAIR (2003).
Emily Mortimer war außerdem in einigen Fernsehrollen zu sehen, zum Beispiel in John Irvins Fernsehfilm “Noahs Ark” für NBC/Hallmark. Zu ihren weiteren Rollen gehören Giles Fosters “Coming Home”, BBC1s “A Dance to the Music of Time”, Mike Barbers “Silent Witness” und Roger Bamfords “No Bananas2 ebenfalls für BBC, Guy Jenkins` “Lord of the Misrule” und “A Very Open Prison” für Hat Trick, Jeremy Silberstons “Midsomer Murders” für ITV und Sarah Hellungs “The Glass Vergin” für Festival.
Zu Emily Mortimers Theatercredits zählen Produktionen von “The Merchant of Venice” am Lyceum Theater und “The Lights” am Royal Court. Während des Englischstudiums an der Universität von Oxford spielte sie Hauptrollen in zahlreichen Bühnenproduktionen einschließlich der Ophelia in “Hamlet” beim Oxford Shakespeare Festival, der Gertrude in “Hamlet” und der Nijo/Winn in “Top Girls” beim Edinburgh Festival 1992, der Miss Burstner/Leni in “The Trial” am Oxford Playhouse und der Helena in “A Midsummer Nights Dream” in der Old Fire Station in Oxford. Außerdem zeichnete sie für die Idee und Regie einer Produktion von “Don Juan” verantwortlich, in der sie auch agierte und die 1990 zu den Drama Cupper’s Gewinnern gehörte.
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